Systemische Sexualtherapie
entkoppelt in erster Linie eine Qualität von Sexualität von einer Qualität der Beziehung. Sexuelle Schwierigkeiten bei einem oder beiden Beziehungspartnern bieten keinen Ansatz zu einer Bewertung von Beziehung.
Sexuelles Begehren ist wild, launig, kurzlebig, ambivalent und somit gegensätzlich zur Paarbindung ausgerichtet: die Berechenbarkeit, welche eine Partnerbindung erst ermöglicht, schadet der Sexualität.
Kurz: Guter Sex und gute Beziehung haben zunächst nichts miteinander zu tun. [Ulrich Clement, Heidelberg, 1998]
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